Asterisk auf dem Server installieren
Für die Installation haben Sie zwei Wege: das Distributionspaket oder das Selbstkompilieren aus den Quellen. Für einen ersten Hello-World-Test reicht das Distributionspaket, sofern es für Ihre Linux-Version überhaupt existiert.
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Ab Debian 13 (trixie) ist |
Unter Ubuntu-LTS oder Debian 12:
# apt update
# apt install -y asterisk
# systemctl status asterisk
Damit haben Sie einen lauffähigen Asterisk-Server inklusive
Default-Konfiguration, Soundprompts und systemd-Service.
Unter Debian 13 oder wenn Sie die aktuelle LTS-Version benötigen: Folgen Sie der ausführlichen Anleitung im Installations-Anhang (Abschnitt "Installation aus dem Quellcode"). Der Ablauf ist — mit den Vorbereitungen — in rund 30 Minuten durch.
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Für einen Testaufbau ist eine VM (z. B. in KVM, Proxmox, VirtualBox oder einem Cloud-Account) oder ein Container ideal. Zwei oder drei Kerne, 2 GB RAM und 10 GB Platte reichen locker. Die Beispiele in diesem Kapitel wurden mit Asterisk 22 LTS aus dem Quellcode getestet. |
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Wenn Sie eine andere Distribution oder einen anderen Installationsweg einschlagen und auf Probleme stoßen, probieren Sie zuerst das hier aufgeführte Verfahren. Mit einem fertigen Kochrezept arbeitet es sich einfacher als in einer unbekannten Umgebung. |
Erster Kontrollblick im CLI
Nach der Installation verbinden Sie sich direkt mit dem laufenden Asterisk-Prozess:
# asterisk -rvvv
Asterisk 22.x.y, Copyright (C) 1999 - ... Sangoma Technologies Corporation and others.
...
Connected to Asterisk 22.x.y currently running on debian (pid = 1234)
debian*CLI>
Der Prompt debian*CLI> signalisiert: Sie sind im Command Line
Interface von Asterisk. Mit exit verlassen Sie das CLI, ohne den
Asterisk-Prozess zu beenden. core stop now oder core stop gracefully
fahren den Daemon herunter.